Die Zwiebel ist eines der vielseitigsten Gemüse, die es gibt. Je nach Zubereitungsart profitieren Sie in den unterschiedlichsten Gerichten von dem würzig scharfen Geschmack oder von dem dezent süßen Beigeschmack der Zwiebeln.

Aus diesem Grund kann die Zwiebel in verschiedenster Weise zubereitet einer nahezu endlosen Fülle von Speisen zugefügt werden. Doch bevor die Zwiebeln in den Gerichten verarbeitet werden können, gilt es zunächst die Zwiebel vorzubereiten.

Da sie ungeschnitten nur wenig ihres Geschmacks abgibt und entweder von Ihnen ganz gegessen oder nach dem Kochen entsorgt werden müsste, ist es unverzichtbar die Zwiebeln zu zerkleinern.

Als Grundregel gilt dabei, dass die Zwiebeln umso mehr Geschmack an die Speisen abgeben, je größer die Schnittflächen im Verhältnis zur Größe der Stückchen sind.

Anders gesagt: Je feiner Sie die Zwiebel geschnitten haben, desto geschmackvoller ist sie. Darüber hinaus ist es meistens angenehmer keine großen Zwiebelstücke im Großteil aller Gerichte finden zu können. Doch das Zerkleinern von Zwiebeln per Hand ist eine sehr unangenehme Aufgabe. Aus diesem Grund sollte ein Zerkleinerer Ihr Küchenmesser ersetzen.

Die Vorteile von einem Zerkleinerer gegenüber dem Küchenmesser

Das Verarbeiten von Zwiebeln hat mehrere lästige Aspekte, die in gewissem Maße bereits beim Schälen beginnen. Das Schälen der alten, trockenen Schichten, welche das saftige Innere der Zwiebeln umgeben, kann auch ein Zerkleinerer für Sie nicht übernehmen.

Aus diesem Grund ist in jedem Fall ein wenig Handarbeit unverzichtbar. Diese können Sie jedoch durch die weitere Verarbeitung mit Hilfe eines Zerkleinerers drastisch gegenüber dem Schneiden der Zwiebeln mit dem Küchenmesser reduzieren.

Nachdem der Wurzelansatz und die eingetrocknete Triebspitze mit einem scharfen Küchenmesser von Ihnen abgetrennt worden sind, können Sie die braunen Außenschichten sehr leicht entfernen. Die nun sauberen und fertig vorbereiteten Zwiebeln können Sie nun zerkleinern.

Wenn SIe für diese Arbeit ein Küchenmesser verwenden wollen, fängt nun das große Übel an. Bereits bei den ersten Schnitten fließt ein wenig Saft aus den Zwiebeln. Nach wenigen Handgriffen verteilt sich dieser auf dem Messer, dem Küchenbrett, den Zwiebeln und letztlich auf Ihren Händen.

Hier verbleibt er und anstatt seinen intensiven Geschmack an die Speisen weiter zu geben, führt er zu einem intensiven und außerordentlich lästigen Geruch Ihrer Hände.

Da dieser selbst mit gründlichem Händewaschen nicht sofort wieder zu entfernen ist, ist es umso unangenehmer überhaupt mit dem Saft in Berührung zu kommen. Doch während Sie schon anfangen sich über die stinkenden Hände zu ärgern, dünstet der Saft die Schwefelverbindung Propanthialsulfoxid aus – und dieser treibt Ihnen die Tränen in die Augen.

Es gibt eine Vielzahl von Tricks wie Sie die Reizung der Augen minimieren können, doch letztlich ist keiner davon zufrieden stellend. Um stinkende Hände und tränende Augen zu vermeiden hilft Ihnen letztlich nur den Kontakt mit den Säften und Ausdünstungen der Zwiebel vollständig zu vermeiden.

Dies geht sehr einfach indem Sie für die Weiterverarbeitung der Zwiebel nicht das Küchenmesser sondern ein hochwertiger Zerkleinerer nutzen.

Werlcher Zerkleinerer ist ideal?

Zerkleinerer gibt es in einer großen Vielfalt von Ausführungen, welche mal ein besser und mal ein schlechter durchdachtes Design haben. Doch bevor Sie sich Gedanken darüber machen, ob ein ganz bestimmter Zerkleinerer das Geld wert ist, stellt sich zunächst die Frage, ob Sie sich überhaupt nach dem richtigen Modell umgesehen haben.

Die erste Frage, die sich bei der Suche nach einem Zerkleinerer stellt ist, ob Sie ein manuell oder elektrisch betriebenes Modell suchen sollten. Beide Varianten zerkleinern eine Zwiebel sehr effizient, sofern es sich um ein hochwertiges Modell handelt. Trotzdem haben beide Varianten sowohl Vor-, als auch Nachteile, welche vor der Kaufentscheidung zu bedenken sind.

Manuell zu bedienende Zerkleinerer

Manuell zu bedienende Modelle sind wohl die ursprüngliche Form und haben einen vergleichsweise einfachen Aufbau. Der Aufbau kann jedoch zwischen einzelnen Modellen stark variieren.

Die einfachsten Modelle haben ein Gitter aus Klingen als Aufsatz oder Deckel und einen Auffangbehälter als unteren Teil. Die gesäuberte Zwiebel wird in das Gerät geklemmt und das Klingengitter wird herunter gedrückt.

Da Zwiebeln in Schichten aufgeteilt sind, entfällt eine Schnittebene um Würfel zu erhalten und das zweidimensionale Gitter reicht vollkommen aus. Die Klingen schneiden automatisch aus den einzelnen Schichten kleine Quadrate aus und ergeben ein sehr gleichmäßig geschnittenes Ergebnis.

Der Auffangbehälter verhindert ein übermäßiges Ausdünsten, wodurch die Luft in der Küche nur minimal belastet wird und Ihre Augen nicht bis zum Tränenfluss gereizt werden. Wichtig ist bei diesen Modellen, dass die Klingen ausreichend scharf sein müssen, da ansonsten von Ihnen ein unnötig hoher Kraftaufwand geleistet werden muss um die Zwiebel in einem solchen Zerkleinerer zu verarbeiten.

Darüber hinaus ist wichtig, dass die Klingen auch bis zum Ende herunter gedrückt werden können. Bleiben die Klingen auch nur Bruchteile eines Millimeters in der Luft, durchtrennen sie nicht mehr die letzte Schicht vollständig und Sie müssen diese weiterhin per Hand zerschneiden, wodurch der Zerkleinerer letztlich seinen Sinn verfehlt.

Insgesamt sollte das Gerät einen hochwertigen Eindruck machen. Da Zwiebeln ein relativ hartes Gemüse sind, ist es wichtig, dass das von Ihnen ausgesuchte Modell der Belastung Stand halten kann und sich die Klingen nicht verbiegen oder der Kunststoff des Gehäuses bricht.

Verschiedene Zerkleinerer Modelle

Neben diesem einfachen Modell, gibt es eine ganze Reihe anderer Designs, die durch verschiedene andere Mechanismen die Zwiebeln fein zerhacken. Dazu zählen Modelle mit Schnur sowie solche, bei denen durch andere Handgriffe bewegliche Klingen in Rotation versetzt werden können.

Diese haben gegenüber dem bereits ausführlich vorgestellten Modell einige Vor- und Nachteile. Bei dem Klingengitter ist nur eine einzige Schnittgröße möglich, nämlich entsprechend den Abständen der Klingen.

Mit einem Zerkleinerer mit rotierenden Klingen haben Sie die Möglichkeit die Zwiebel in nahezu beliebig kleine oder große Stücke zu schneiden. Dies geht sogar schneller, da die Rotation sehr schnell ist und die Klingen wesentlich mehr Schnitte bei einer Anwendung durchführt, als es bei einem Zerkleinerer mit feststehenden Klingen der Fall ist.

Dadurch wird die Effektivität deutlich gesteigert. Ein kleiner Nachteil bleibt jedoch bei einem solchen Zerkleinerer. Wenn Sie das Gerät zu ausgiebig an einer einzelnen Zwiebel anwenden, dann erhalten Sie keine klein geschnittenen Zwiebelstückchen, sondern Püree.

Dieses kann in einigen Fällen durchaus verarbeitet werden und gibt beispielsweise Soßen oder Suppen einen sehr guten Geschmack, da es sich noch besser verteilt. Falls Sie die Zwiebeln zum garnieren von Speisen nutzen wollen, dann ist ein soclhes Zwiebelpüree völlig ungeeignet.

Doch selbst die relativ unregelmäßig zerkleinerten Zwiebelstückchen können in manchen Fällen optisch weniger ansprechend sein. Letztlich ist es wichtig die unterschiedlichen Modelle zu vergleichen, wofür sich ein Test besonders gut eignet.

Manuell zu bedienende Zwiebel Zerkleinerer sollten neben einer hochwertigen Verarbeitung und entsprechend gutem Aussehen auch in jedem Fall möglichst gleichmäßig fein geschnittene Zwiebeln hervor bringen. Weder Püree, noch schlecht zerteilte Stücke sind erwünscht.

Elektrische Zerkleinerer

Wenn Sie weniger Muskelkraft für das Zerkleinern der Zwiebeln aufwenden wollen, dann ist ein elektrischer Zerkleinerer eine ideale Alternative. Während Sie bei einem gewöhnlichen, manuell zu bedienenden Modell die Zwiebel zwar weniger geruchsintgensiv, jedoch noch immer recht mühsam zerkleinern müssen, übernimmt diese Aufgabe in diesem Fall der Zwiebelzerkleinerer vollständig.

Die Geräte haben eine oder mehrere Klingen, welche auf Knopfdruck in einer sehr hohen Geschwindigkeit rotieren und dabei die Zwiebeln sehr wirkungsvoll zerkleinern. Durch die Versorgung des Zerkleinerers mit elektrischem Strom erhält er ausreichend Energie um die Zwiebeln mühelos zu zerhacken, wobei es hierbei einige Dinge gibt, die Sie beachten müssen.

Als erster wichtiger Punkt ist die gesamte Qualität und das äußere Erscheinungsbild zu benennen. Insbesondere weil ein elektrisches Küchengerät immer ein gewisses Verletzungsrisiko birgt, ist es unverzichtbar, dass der Zerkleinerer robust gefertigt ist.

Sämtliche Teile müssen ausreichend fest montiert sein und aus einem robusten Material bestehen, welches auch höheren Belastungen Stand halten kann. Die Zwiebel wird in einem elektrischen Zerkleinerer mit Hilfe eines leistungsstarken Motors zerkleinert, wodurch es unverzichtbar ist, dass das Gehäuse selbst bei einer Fehlfunktion Ihre Hände ausreichend schützen kann.

Das wichtigste Leistungsmerkmal ist jedoch der Motor. Da Zwiebeln ein recht hartes Gemüse sind, muss die Muskelkraft bei einem elektrischen Zwiebelzerkleinerer durch einen möglichst leistungsstarken Motor ersetzt werden. Ein zu schwacher Motor ist der Aufgabe kaum gewachsen, wodurch unnötige Probleme entstehen können.

Im harmlosesten Fall verklemmen sich die Klingen und anstatt die Zwiebel zu zerschneiden, bleibt das Gerät schlichtweg stehen. Problematischer wird es, wenn der Motor etwas stärker ist, jedoch noch immer zum zerteilen von Zwiebeln effektiv ungeeignet ist.

In einem solchen Fall kann es passieren, dass die Klinge ein Stück weit durch die Zwiebeln schneidet, jedoch dort dann zum Stillstand kommt. Die Folge eines solchen Problems ist, dass der Motor zunächst weiter auf Hochtouren läuft, elektische Energie verbraucht und diese umwandelt. Während frei laufende Klingen die elektrische Energie zu einem Großteil in Bewegung umwandeln, sieht dies bei eingeklemmten Klingen deutlich anders aus. Hierbei fällt die Bewegung vollständig weg, jedoch entsteht umso mehr Wärme.

Letztlich ist es egal, wie wenig oder viel Leistung ein zu schwacher Motor hat. Der Motor wird durch das Zerteilen der Zwiebel stark strapaziert und ist zumindest auf lange Sicht der Aufgabe nicht gewachsen. Die Folge davon ist schlichtweg die Überhitzung des Motors. Diese verkürzt in jedem Fall die Lebensdauer des Geräts. Im schlimmsten Fall läuft der Motor vollständig heiß und wird dabei zerstört.

Hohe Leistung ist vorteilhaft

Wenn Sie einen elektrischen Zerkleinerer suchen, dann sollten Sie immer großen Wert auf eine möglichst hohe Leistung legen. Eine zu hohe Leistung ist dabei praktisch ausgeschlossen.

Wenn Sie ein besonders leistungsstarkes Gerät erwerben, welches eine Zwiebel vollkommen mühelos zerkleinern kann, dann verschwenden Sie trotzdem keine elektrische Energie. Jedes Watt mehr führt dazu, dass die Zwiebeln leichter zu zerkleinern sind.

Dadurch wird zunächst der Motor deutlich entlastet, wodurch seine Lebensdauer deutlich steigt. So haben Sie besonders lange etwas von dem Gerät, wodurch eine Neuanschaffung nicht allzu bald notwendig sein wird.

Darüber hinaus sparen Sie mit einem leistungsstärkeren Modell sogar Strom. Bei einem schwachen Zerkleinerer müssen Sie länger warten, bis er die Zwiebel ausreichend zerkleinert hat.

Bei einem leistungsstarken Zerkleinerer geht dies viel schneller, wodurch Sie nur kurze Zeit Strom benötigen. In einem besonders leistungsstarken Gerät können Sie letztlich nicht nur Zwiebeln zerkleinern, sondern auch jedes andere Gemüse wird von den robusten Klingen mühelos in kleine Stückchen geschnitten.

Technische Ausstattung

Auch wenn es in der Theorie unmöglich ist einen zu leistungsstarken Zerkleinerer zu erwerben, bereitet ein schlecht durchdachter Aufbau in der Praxis trotzdem Probleme.

Insbesondere wenn die Geräte nicht einigw verschiedene Stufen haben, in denen sie betrieben werden können, kann sich dies negativ auf das Ergebnis auswirken. Ein zu leistungsstarker Zerkleinerer schneidet oder hackt die Zwiebel nicht nur in kleine Stücke.

Wenn die Rotationsgeschwindigkeit der Klingen zu hoch ist und der Motor die Zwiebeln ohne größere Probleme zerteilen kann, ist es möglich, dass er wie ein Mixer arbeitet. Das Ergebnis sind dann nicht besonders schön zerkleinerte Zwiebeln, sondern ein Zwiebelpüree. Wie bereits erwähnt ist dieses zwar in manchen Fällen durchaus von Vorteil, jedoch verfehlt es letztlich den Zweck von einem Zerkleinerer.

Aus diesem Grund sollten SIe zwar darauf achten, dass das ausgewählte Modell zwar eine hohe Leistungsaufnahme hat, gleichzeitig muss diese unbedingt im mehreren Stufen einstellbar sein.

Nur so ist es Ihnen möglich eine Einstellung zu wählen, welche der Menge der eingefüllten Zwiebeln oder anderer Gemüse entspricht, ohne dass Sie diese ungewollt zu Püree verarbeiten. Auch eventuelles Zubehör, welches direkt im Lieferumfang enthalten ist, sollte positiv von Ihnen gewertet werden, da dies ein Zeichen dafür ist, dass sich der Hersteller um eine möglichst hohe Qualität bemüht.

Hochwertige Verarbeitung

Zwar wurde dieser Punkt bereits kurz angesprochen, jedoch soll er noch einmal ausführlicher erläutert werden. Die meisten Zerkleinerer sind zu großen Teilen aus Kunststoff gefertigt.

Dieses Material hat Vorteile, da es leicht, relativ stabil und hygienisch ist sowie nach Bedarf durchsichtig sein kann. Der Nachteil ist jedoch, dass Kunststoff immer in gewissem Umfang spröde ist. Wird er ungünstig belastet, dann ist das Ergebnis nicht eine perfekt zerkleinerte Zwiebel, sondern ein Zerkleinerer mit einem Sprung oder Riss in einem Teil.

Sie sollten deshalb in Erwägung ziehen ein Modell zu erwerben, welches zumindest in Teilen aus Metall besteht. Das Metall ist in der Regel Aluminium oder Edelstahl. Es hat den großen Vorteil, dass es nicht brechen kann.

Hygiene

Ein letzter wichtiger Punkt ist die Hygiene. Der Zerkleinerer muss möglichst simpel aufgebaut sein um leicht zu reinigen zu sein. Zwiebel Rückstände dürfen niemals vorhanden sein.

Zwiebel Zerkleinerer
5 (100%) 7 votes

Das könnte für Dich interessant sein

Leave a Comment

Kontakt

Sie haben Fragen zu einem Produkt oder ein Rezept, senden Sie eine E-Mail.

Not readable? Change text. captcha txt